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Zwei Institutionen aus Bergedorf sind über die Grenzen Hamburgs und teilweise Deutschlands bekannt. Es ist der Bergedorfer Gesprächskreis der Körber-Stiftung und das LiLaBe.

Seit 2013 ist das Bergedorfer Rathaus ein Kulturdenkmal. Entstanden ist es aus einer ehemaligen Villa des Gummifabrikanten Johann Grotjahn, der sich 1898/99 eine Villa bauen ließ. Zwischen 1925 und 1927 wurde der Bau nach Plänen von Stadtbaurat Wilhelm Krüger und Architekt Georg Lindner erweitert, und die Verwaltung der damals eigenständigen Stadt zog ein. Ein beliebter Veranstaltungsort ist der historische Spiegelsaal, in dem u.a. der jährliche Neujahrsempfang stattfindet. Regelmäßig werden Führungen durch das denkmalgeschützte Gebäude mit dem markanten Turm angeboten. 2012 wurde die Fassade nach einer Bürgerabstimmung wieder in das ursprüngliche Ziegelrot zurückgeführt.

Bergedorf wird zwar bereits 1163 urkundlich erwähnt (den Bewohnern wird vom Hamburger Erzbischof mitgeteilt, daß die Kirche nicht mehr zu Hamburg gehört sondern zum gerade gegründeten Erzbistum Ratzeburg), doch da bestand Bergedorf bereits. Vermutlich war es eine kleine Ansiedlung von Bauern, Gastwirten, Handwerkern und Händlern und bereits einer Kirche. Das Dorf lag günstig an einer Furt über die verzweigten Arme der Bille, die Hamburgs Handel mit Mecklenburg, den südlichen Gebieten der Elbe und vor allem der Salzstadt Lüneburg erleichterte. Mehr zu Bergedorf sowie bei wikipedia Bergedorf und wikipedia Nettelnburg mit umfassenden Berichten zu den Ortsteilen. Foto Galerie im Bergedorf Album. Ein erster Rundgang.

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Bergedorf hat kulturell einiges zu bieten. Das Museum für Bergedorf und die Vierlandeim Schloß, das Freilichtmuseum Rieck Haus, die Hamburger Sternwarte, das Künstlerhaus, die Bergedorfer Mühle und das KZ-Neuengamme.

Die Körber-Stiftung ist eine nach dem Unternehmer Kurt A. Körber benannte Stiftung. Sie wurde 1959 gegründet. Bekannt wurde die Stiftung in Hamburg durch die Schenkung der restaurierten Deichtorhallen an die Stadt Hamburg. International Beachtung gewann die Körber-Stiftung durch den Bergedorfer Gesprächskreis. Nach dem von Kurt A. Körber geprägten Satz "Die Aufgabe von Stiftungen ist es, an der Gestaltung unserer gesellschaftlichen Zukunft mitzuwirken" ist der "Bergedorfer Gesprächskreis" international bekannt geworden. Seit 1961 diskutieren hochrangige internationale Politiker und Experten in kleiner und vertraulicher Runde Grundfragen deutscher und europäischer Außen- und Sicherheitspolitik. Vermutlich nutzte der Hamburger Bundeskanzler Helmut Schmidt das Forum für seine Politik. Die beiden waren eng befreundet. Mehr sehen …

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Anreise
Mit dem Auto und dem
Routenplaner von Google Maps. Anreisen mit der Bahn. Oder mit dem Flugzeug zum Hamburg Airport.
Mit dem HVV zu uns Nach und in Bergedorf mit dem
HVV, dem öffentlichen Verkehrsverbund.
Das
Hamburger Taxiunternehmen mit der besonderen Qualitätsphilosophie.

Frischen Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse. Dazu regionaltypische Spezialitäten aus der Region, und das von Dienstag bis Sonnabend. Bergedorfer können sich glücklich schätzen, sie haben einen der schönsten Wochenmärkte in der Hansestadt. Dicht an dicht sind die Händler am Schlosspark aneinandergereiht, immer Dienstags und Freitags von 8-13 Uhr. Aber auch am Mittwoch und Sonnabend können die Bergedorfer auf dem Wochenmarkt ihre frische Ware einkaufen. Dann sind die Händler in Lohbrügge auf dem Markt, ebenfalls von 8-13 Uhr. Lesen Sie mehr ...

Anfang 1994 wurde das Künstlerhaus Bergedorf eröffnet. Die Künstlerinnen und Künstler bauten einen 100 qm großen Lagerraum in Eigenregie und auf eigene Kosten zur Galerie aus. Damit wurde eine Ort der Begegnung und der Information über zeitgenössische Kunst geschaffen. Mehr lesen …

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Bergedorf feierte den 850. Geburtstag. Das Buch "850 Jahre Bergedorf -Eine Stadtgeschichte" bietet einen aktuellen Überblick über die Geschichte des Hamburger Bezirks vom Mittelalter bis heute. Das Buch ist für 12 € im Buchhandel erhältlich. ISBN 978-3-942998-02-4

Die Vier- und Marschlande liegen vor den Toren Hamburgs an der Elbe, in einer der ältesten Kulturlandschaft. Sie zeigen sich zu jeder Jahreszeit von ihrer schönsten Seite, prachtvolle, meist reetgedeckte Bauernhäuser mit den wunderschön anzusehenden Vorgärten und eindrucksvolle Kirchen in den acht Kirchenspielen. Hamburgs Blumen und Gemüsegarten eben, dem größten in Deutschland. Der jährliche Umzug ist der Höhepunkt des Jahres. Lesen Sie mehr ...

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Bereits 1162 wurde Billwerder (Billwärder) urkundlich erwähnt. Seit 1196 ein Dorf. Billwerder gehört mit Allermöhe, Moorfleet und Ochsenwerder zu den Marschlanden. Ursprünglich von Prielen und Süßwasserwatten umgeben eine Elbinsel ist sie inzwischen ein begehrtes Bebauungsgebiet der wachsenden Metropole Hamburg. Die Dorfgemeinschaft Billwärder an der Bille e.V. setzt sich für den Schutz und die Erhaltung des dörflichen Charakters von Billwerder ein und fördert das dörfliche Lebens durch kulturelle Veranstaltungen. Lesen sie mehr ... Bild Billwerder Kirche.

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Bild © wikipedia/TUBS

Bergedorf ist der südöstlichste Bezirk der Freien und Hansestadt Hamburg. Urkundlich erstmals 11632 erwähnt, stand der Ort Bergedorf zunächst unter dänischer Herrschaft. Danach ging er u.a. an das Herzogtum Sachsen, bis 1420 die Hansestädte Hamburg und Lübeck gemeinsam das Städtchen verwalteten. Dennoch behielt Bergedorf bis zur Eingemeindung durch das Groß-Hamburg-Gesetz 1937/38 seine kommunale Selbstständigkeit. Dank der räumlich abgesetzten Lage und des ländlichen Umfelds bewahrte der Bezirk den Charakter einer eigenständigen Stadt. Mit einer Fläche von ca. 155 km² und ca. 118.000 Einwohnern gehört er zu den größten von Hamburg. Das Kerngebiet ist unterteilt in die zwei Ortsteile Bergedorf und Lohbrügge. Der Stadtkern von Bergedorf liegt an dem Fluss Bille, der bei Hamburg in die Elbe mündet. Bergedorf hat das einzige Schloss auf dem Stadtgebiet der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Schlosspark wird als Freizeit- und Spaziermöglichkeit genutzt. Die Altstadt von Bergedorf hat eine sehr schöne Fußgängerzone mit vielen Altstadthäusern der Jahrhundertwende, Jugendstil-Häusern sowie Fachwerkhäusern und zahlreichen Denkmälern. Die Fachwerkhäuser sind in das Geschäftsleben integriert, bieten den vielfältigen Einzelhandelsgeschäften und gastronomischen Betrieben eine lukrative Präsentation. Zu dem Bezirk Bergedorf gehören auch Nettelnburg und Lohbrügge sowie die Vierlande (Curslack, Kirchwerder, Neuengamme, Altengamme) und Marschlande (Allermöhe, Billwerder, Moorfleet, Ochsenwerder, Reitbrook, Spadenland, Tatenberg). Gemeinsam bilden sie die Vier- und Marschlande.

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Im Oldtimer-Bus eine Rundfahrt durch die Vier- und Marschlande. Während der Fahrt erhalten Sie Informationen zur Geschichte und Kultur sowie TIPPS: Mehr lesen ...
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Das Rieck Haus ist eines der ältesten erhaltenen Hufnerhäuser in den Vier- und Marschlanden und bietet neben dem Museumsbetrieb auch viele Veranstaltungen für alt und jung. Der Freundeskreis kümmert sich mit viel Liebe um den Erhalt. Lesen Sie mehr ...

Im Jahre 1920 schlossen sich Kriegsversehrte, Veteranen und Arbeiter in der "Gemeinnützigen Siedlungs- und Wirtschaftsgenossenschaft für Kriegsbeschädigte, Kriegshinterbliebene und Kriegsteilnehmer Gross Hamburg, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht" zusammen, um materiell und sozial wieder auf die Beine zu kommen. Geld wurde gesammelt, Grundstücke gekauft, Hypotheken wurden aufgenommen. Die Anfangs 70 Kriegsbeschädigten, nun Siedler, hoben mit Spaten ein Grabensystem in den schweren Marschboden. Alt-Nettelnburg liegt nur ca. 50 cm über NN. Die ersten Häuser entstanden 1926, aus elf Haustypen konnte man auswählen. Die typische Bauweise, Ziegelrohbau, rotes Pfannendach, hochliegendem Keller sowie Mansarden- und Krüppelwalmdächer, meistens als Doppelhaus, prägen noch heute das Erscheinungsbild Alt-Nettelnburgs.

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Jedes Jahr am Wochenende im September findet das große Vier- und Marschländer Erntedankfest in Kirchwerder statt. Mehr lesen ...