Das Schloss Bergedorf ist etwa 800 Jahre alt und beherbergt das Museum für Bergedorf und die Vierlande mit einem um die Jahrhundertwende errichteten Jugenstilcafé. Wechselnde Ausstellungen. Siehe auch hier.

Das Rieck-Haus ist ein Freilichtmuseum in Curslack, das das bäuerlichen Leben vor der Industriealisierung darstellt. Es ist ein Hof am Curslacker Deich, der bis in die dreißiger Jahre des vorherigen Jahrhundert von der Familie Rieck als Hufnerhaus bewirtschaftet wurde. Die Geschichte des Hauses geht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Heute ist es das Rieck-Haus-Vierländer Freilichtmuseum und eine Außenstelle des Altonaer Museums. Die große Anlage mit Bauerngarten, einer Bockwindmühle und dem Haubarg zeigt, wie die Menschen zur damaligen Zeit gelebt und gewohnt haben. Es ist Vierländer Kultur aus einer vergangenen Zeit. Mehr im Rundgang und im Album.

Das Zollenspieker Fährhaus war über Jahrhunderte als Zollhaus, Speicher, Gaststube und Fährhaus genutzt. Heutzutage Ausflugslokal und Hotel.

Die Hamburger (Bergedorfer) Sternwarte, eines der wichtigsten und zugleich unbekanntesten Kulturdenkmäler Hamburgs, ein Astronomiepark oder Weltkulturerbe?, verbindet in einmaliger Form die moderne Astrophysik mit der klassischen Architektur von großen Observatorien des vergangenen Jahrhunderts. Der Förderverein Hamburger Sternwarte. Das Cafe Raum&Zeit in der Sternwarte.

Durch Vertuschung, Abriss alter Gebäude und anderer Nutzung (z.b. als Jungendstrafanstalt) sollte die Vergangenheit bis in die 80er Jahre nicht wahrgenommen werden. Dabei war das KZ-Neuengamme das größte Konzentrationslager in Norddeutschland. Erst nach massiven Protesten wurde eine KZ- Gedenkstätte errichtet. Mehr zur Geschichte hier.

Die Riepenburger Mühle, die größte und älteste Holländermühle Hamburgs.

Die Kirche St. Petri & Pauli ist über 500 Jahre alt und die Hauptkirche Bergedorfs. Siehe auch hier.

Die Bergedorfer Mühle von der Eichenrinde zur Kornmühle und ab 2010 windgängig. Die Galerie-Holländerin wurde 1831 als Lohwindmühle (gemahlene Eichenrinde "Lohe" wurde zum Gerben benötigt) erbaut. Im Jahre 1880 wurde die Mühle zu einer Kornwindmühle umgebaut. Zunächst 1968 stillgelegt, hat sich 1995 der Verein Bergedorfer Mühle e.V. gegründet und ist seit 2005 Besitzer der Mühle. Im Herbst 2010 sollen die Windräder installiert werden. Dann soll sie wieder als vollfunktionsfähiges Technik-Denkmal bei Führungen, Ausstellungen und Festen regelmäßig betrieben werden.

Das Kultur & Geschichtskontor sammelt, erforscht und vermittelt Bergedorfer, Lohbrügger und Vierländer Geschichte.