Die Shopping-Vielfalt ist groß in der Shopping-Stadt Hamburg. Die unzähligen Passagen, die kleinen inhabergeführten Geschäfte, zum Teil "very british" wie in London, die letzten ihrer Zunft und die trendigen Szeneviertel.

Hamburg ist Europas größter Importhafen für Kaffee. Eine Tradition, die verpflichtet. Die Privatrösterei Elbgold führt qualitativ hochwertige Arabicabohnen, auch Raritäten aus Hawaii und Puerto Rico. Produkte aus Deutschland finden Sie im Mutterland, ein Feinkostladen wie aus einer anderen, vergangenen Zeit im Biberhaus neben dem Hauptbahnhof. Es gibt sie noch, die altbewährten, inhabergeführten guten Geschäfte. Der seit 1892 bestehende Betrieb Walter Eisenberg fertigt auf alten Nähmaschinen aus den 20er Jahren nach alten Schnittmustern Mützen u.a. den Elbsegler. Im Chilehaus befindet sich das Manufactum, ein Warenhaus mit altbewährtem aus der guten, alten Zeit.
Shopping-Hauptstadt
Ob die neueste Passage, die
Europa-Passage direkt an der Binnen Alster, das Hanseviertel unter den beeindruckenden Glaskuppeln, der lichtdurchflutete Bleichenhof, die Gänsemarkt Passage, das ABC-Viertel mit den einmaligen "meist inhabergeführten" Geschäften, der Hamburger Hof mit den traditionellen Fachgeschäften, das Kaufmannshaus mit den trendorientierten Boutiquen, das Levantehaus, in dem auch das Hyatt-Hotel und das Tschebull-Restaurant untergebracht ist, die Mönckebergstraße, die Haupteinkaufsmeile mit der Spitalerstraße, der Jungfernstieg, die Promenadenstraße an der Alster mit dem Alsterhaus und die feinste und teuerste Meile, der Neue Wall mit den Edel-Marken, shoppen ohne Ende.
Seit den siebziger Jahren war das Schanzenviertel noch das Drogenviertel. Beim Betreten des Viertels war der wichtigste Rat, Portemonnaie festhalten. In den letzten Jahren hat sich dies gewandelt. Heute kann der Spruch davor schützen, einem Shopping-Rausch zu verfallen. Denn im Schanzenviertel und dem benachbarten Karolinenviertel (derzeit das angesagteste Designerviertel Hamburgs) reiht sich in den kleinen Straßen ein wunderbares Geschäft ans andere. Schuhläden, Schmuckateliers und Boutiquen. Hier finden Sie Entwürfe von jungen oder angesagten Designern. Kaufen oder Stöbern, beides macht Genuss. Und dazu gehört auch Essen. In gemütlichen Cafés und Bistros zu höflichen Preisen oder Gourmet-Küche wie im Nil oder Artisan.
Ladage & Oelke, eine Institution in Hamburg. Das englisches Kleidermagazin zwischen Neuer Wall und den Alsterarkaden. Klassisch, hanseatisch, traditionell sind nur einige Attribute.
Hinter einer großen Glasfront im vornehmen Pöseldorf ist das Schokoladen-Land Chocolate Society. Das etwas andere Catering, die Genusshandwerkerei an der Elbe. Der Hamburger Biobäcker Effenberger, der den Sauerteig noch selber macht. Ein Hamburg Souvenir als Mitbringsel oder für zu Hause. Im Alsterhaus finden Sie den Feinschmecker-Boulevard inclusive direkten Blick auf die Binnen-Alster gratis. In der HafenCity unweit der Elbpholharmonie befindet sich das Meßmer Momentum, ein Erlebnis für Teeliebhaber.
Der italienische Großmarkt Andronaco in Hamburg mit zwei Standorten. Italienische Lebensmittel und ein großes Weinangebot, an der Frische-Theke erlesenen Käse, raffinierte Wurstsorten und excellenten Schinken probieren. Und nach dem Shoppen in der Cantina Essen und Trinken. TIPP: Antipasti zum mitnehmen.

Alteingesessene Hamburger erinnern sich noch an Schirm Eggers. Diese "Regenschirm-Dynastie" hatte in der Glanzzeit elf Geschäfte in der Hansestadt, mit dem damals noch selbstverständlichen Reparatur-Service. Das Geschäft mit dem Regenschutz geht bis auf das Jahr 1876 zurück. Damals eröffnete der Seemann Theodor Eggers den ersten Laden, weil er von seiner Frau unter Druck gesetzt wurde, sesshaft zu werden und sich einen neuen Beruf zu suchen. Zu besten Zeiten firmierten bis zu elf Geschäfte unter dem Namen Schirm Eggers, den Frank Eggers, einer der letzten Schirmmachermeister Deutschlands, zwischenzeitlich führte. Doch als der Mietvertrag für das Stammhaus in der Mönckebergstraße, Hamburgs Flanier- und Einkaufsmeile, nicht verlängert wurde, begann mit dem Umzug das langsame Ende der Traditionsfirma. Anfang der 90er-Jahre musste der Traditionsbetrieb dann vor der Billigkonkurrenz aus Fernost kapitulieren, von den rund 300 Millionen in Deutschland jährlich verkauften Regenschirmen kommen mittlerweise über 95 Prozent aus Fernost. Doch die Tochter des letzten "Eggers", Carola Verteins, gelernte Schirmmeisterin, betreibt seit 1992 mit Tochter Meike und Schwester Beate den Familienbetrieb „Schirm & Co.“ direkt in der Hamburger Innenstadt und führt seither die Familientradition erfolgreich fort. Rund 3000 Schirme gibt es in dem kleinen Laden zur Auswahl, 100 Schirme werden selbst gefertigt, 5000 Schirme werden fach"fraulich" jährlich repariert.

Ein Spezialmarkt und Lieferant für feinste Lebensmittel ist das Frischeparadies am alten Fischmarkt. INSIDER-TIPP: Am ersten Montag im Monat 15 % auf alles außer Angebote der Woche.

Hamburg ist ein Hauptumschlagplatz für Gewürze. Die Importeure und Gewürzmühlen können sehr schnell auf den Markt reagieren. Diese Spezialisten nutzt das Gewürzwunderland seit Jahrzehnten mit guten Produkten, fairen Preisen und individuellem Service. Der Händler steht regelmäßig auf verschiedenen Märkten in Hamburg und bietet zudem einen Internet-Bestellservice an.

Torten, Kuchen, Kekse, Pralinen und Kaffee bei Herr Max.
Familiäre Tradition seit drei Jahrzehnten ist die Basis für die iberischen Spezialitäten im Großmarkt Calpesa in Hamburg-Altona. Im Markt befindet sich das La Taskita, Tapas und mehr wie in Spanien.
Im Kaufmannshaus an der Bleichenbrücke befindet sich das Handelshaus Laegel. Eine riesige Auswahl an Backformen, aber auch andere hochwertige Küchenutensilien finden Sie hier. Guter Service und kompetente Beratung runden das Einkaufserlebnis ab.
Cool und klassisch mit dem schwarz-weiß gescheckten Boden im Schachbrettmuster ist die avantgardistische Einkaufspassage Galleria. Mit ihrer einzigartigen Atmosphäre verbindet das ehemalige Stadthaus einer wohlhabenden Hamburger Familie den traditionellen Backstein-Look der Ladenstraßen des 19. Jahrhunderts gekonnt mit zeitgenössischen Elementen aus Glas, Marmor und Chrom. Zwischen Großen Bleichen und Alsterfleet gelegen bietet sie 25 Shops auf einer Länge von 80 Metern.