Ob die neueste Passage, die Europa-Passage direkt an der Binnen Alster, das Hanseviertel unter den beeindruckenden Glaskuppeln, der lichtdurchflutete Bleichenhof, die Gänsemarkt Passage, das ABC-Viertel mit den einmaligen "meist inhabergeführten" Geschäften, der Hamburger Hof mit den traditionellen Fachgeschäften, das Kaufmannshaus mit den trendorientierten Boutiquen, das Levantehaus, in dem auch das Hyatt-Hotel und das Tschebull-Restaurant untergebracht ist, die Mönckebergstraße, die Haupteinkaufsmeile mit der Spitalerstraße, der Jungfernstieg, die Promenadenstraße an der Alster mit dem Alsterhaus und die feinste und teuerste Meile, der Neue Wall mit den Edel-Marken, shoppen ohne Ende.
Alteingesessene Hamburger erinnern sich noch an Schirm Eggers. Diese "Regenschirm-Dynastie" hatte in der Glanzzeit elf Geschäfte in der Hansestadt, mit dem damals noch selbstverständlichen Reparatur-Service. Das Geschäft mit dem Regenschutz geht bis auf das Jahr 1876 zurück. Damals eröffnete der Seemann Theodor Eggers den ersten Laden, weil er von seiner Frau unter Druck gesetzt wurde, sesshaft zu werden und sich einen neuen Beruf zu suchen. Zu besten Zeiten firmierten bis zu elf Geschäfte unter dem Namen Schirm Eggers, den Frank Eggers, einer der letzten Schirmmachermeister Deutschlands, zwischenzeitlich führte. Doch als der Mietvertrag für das Stammhaus in der Mönckebergstraße, Hamburgs Flanier- und Einkaufsmeile, nicht verlängert wurde, begann mit dem Umzug das langsame Ende der Traditionsfirma. Anfang der 90er-Jahre musste der Traditionsbetrieb dann vor der Billigkonkurrenz aus Fernost kapitulieren, von den rund 300 Millionen in Deutschland jährlich verkauften Regenschirmen kommen mittlerweise über 95 Prozent aus Fernost. Doch die Tochter des letzten "Eggers", Carola Verteins, gelernte Schirmmeisterin, betreibt seit 1992 mit Tochter Meike und Schwester Beate den Familienbetrieb „Schirm & Co.“ direkt in der Hamburger Innenstadt und führt seither die Familientradition erfolgreich fort. Rund 3000 Schirme gibt es in dem kleinen Laden zur Auswahl, 100 Schirme werden selbst gefertigt, 5000 Schirme werden fach"fraulich" jährlich repariert.
Hamburg ist ein Hauptumschlagplatz für Gewürze. Die Importeure und Gewürzmühlen können sehr schnell auf den Markt reagieren. Diese Spezialisten nutzt das Gewürzwunderland seit Jahrzehnten mit guten Produkten, fairen Preisen und individuellem Service. Der Händler steht regelmäßig auf verschiedenen Märkten in Hamburg und bietet zudem einen Internet-Bestellservice an.