Der Name der Stadt geht wohl auf "Hammaburg" zurück. Hamburg war ursprünglich sächsische Gauburg (Fluchtburg), also ein von Karl dem Großen gegründeter fränkischer Königshof. Nach 831 wurde das Bistum Hamburg gegründet, 834 das Erzbistum Hamburg, das nach dem Normanneneinfall (845) nach Bremen verlegt wurde. Seit dem 10. Jh. war Hamburg ein wichtiger Stützpunkt im Kampf gegen die Slawen (Mark der Billunger), seit 1111 stand die Stadt unter Hoheit der (Schauenburger) Grafen von Holstein. Friedrich Barbarossa gewährte der Stadt Handelsprivilegien und städtische Freiheiten und ermöglichte so die Entwicklung zum großen Ausfuhrhafen (Handelsbeziehungen nach England und nach Brügge). Eine Blütezeit folgte in den Jahren 1300 bis 1450. Der bekannte Seeräuber Klaus Störtebeker machte der Hanse sehr zu schaffen und wurde 1401 gefangen und in Hamburg hingerichtet. Hamburg war gründendes und namhaftes Mitglied der Hanse. Seit Ende des 16. Jh.s erreichte die Stadt durch den Handel mit England und mit den Niederlanden den Aufstieg zum führenden Seehandelsplatz auf Kosten Lübecks und in der Nachfolge Antwerpens. Die Stadt hat ihre Unabhängigkeit trotz innerer Zwistigkeiten gegen Holstein und Dänemark behauptet.
Seit 1770 besaß sie einen Sitz und eine Stimme im Reichsstädtekollegium des Reichstags. Während der Napoleonischen Kriege verlor Hamburg seine Unabhängigkeit und wurde 1810 bis 1814 Hauptstadt des französischen Departement der Elbmündungen. Der Handel erlitt schwere Verluste durch die Kontinentalsperre und Kontributionen. Nach der Niederlage Napoleons wurde Hamburg 1815 souveräne "Freie Stadt" im Deutschen Bund. 1842 kam es zu einem verheerenden Stadtbrand, dem so genannten "großen Brand", der mehr als 4000 Gebäude zerstörte. 1867 wurde Hamburg Mitglied im Norddeutschen Bund. Ab 1871 war die Stadt im neu gegründeten Deutschen Reich eine Hochburg des Freihandels, die erst 1888, nach einem Konflikt mit Bismarck, an das deutsche Zollgebiet angeschlossen wurde. 1892 kam es zu einer schweren Choleraepidemie. 1938 entstand unter der nationalsozialistischen Herrschaft Groß-Hamburg (mit Altona, Harburg u.a.). Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt durch Luftangriffe schwer getroffen. Heute ist Hamburg wieder größter deutscher Handelshafen. 1962 litt die Stadt unter einer großen Sturmflut. Der damalige Innensenator (Innenminister) und spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt organisierte die Rettungsmaßnahmen und machte sich hier den Ruf des "Machers". Weitere Informationen zu Hamburg in Wikipedia.
Seit 1995 erinnert der Kölner Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt STOLPERSTEINE durch kleine Gedenksteine bundesweit an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft vor deren früheren Wohnorten - seit 2002 auch in Hamburg.
Der Senat stellt jedoch ein abgewandeltes Landeswappen, das "Hamburg-Symbol", zur Verfügung. Dies darf verwendet werden.