Der "Kunstmeilenpass" mit zwölf Monaten Laufzeit kostet 29 Euro (ermäßigt: 15 Euro) statt regulär 46 Euro und berechtigt jedes der Häuser einmal zu besuchen, auch Sonderausstellungen. Bei jedem Museumsbesuch wird es einen Ansteck-PIN mit Zugangscode geben, um sich auf www.kunstmeile-hamburg.de mit Zusatz-Infos zu versehen.

Die Kunstmeile Hamburg ist eröffnet! Die Hamburger Kunsthalle, das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, die Deichtorhallen Hamburg, das Bucerius Kunst Forum und der Kunstverein Hamburg haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam ihre Ausstellungen und Sammlungen zu bewerben. Mit dem Kunstmeilenpass, einer Wanderkarte, gemeinsamer Webseite und neuer Beflaggung der Kunstmeile wird auf das qualitätsvolle Angebot im Herzen der Innenstadt aufmerksam gemacht. Der Zusammenschluss der fünf Museen und Ausstellungshäuser stellt die bildende Kunst von der Antike bis zu den verschiedenen Facetten der Gegenwartskunst in den Fokus.

In Hamburg sind nur noch wenige historische Gebäude erhalten geblieben. Die meisten sind durch den großen Stadtbrand 1842 oder durch die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges zerstört worden. 1678 wurde in Hamburg das erste öffentliche Opernhaus Deutschlands eröffnet.

GIACOMETTI-DOPPELAUSSTELLUNG FÜR HAMBURG
      
Ab Januar 2013 widmen sich in Hamburg gleich zwei Ausstellungen parallel dem Werk von Alberto Giacometti (1901–1966), einem der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Das Bucerius Kunst Forum stellt erstmals die Portraits Giacomettis in Bezug zu seinen berühmten anonymen Figuren. Die Hamburger Kunsthalle präsentiert als erstes Museum überhaupt Giacomettis wegweisende Idee der ‚Skulptur als Platz’.
Giacometti und sein Kreis

26. Januar bis 20. Mai 2013 im
Bucerius Kunst Forum
 
Für Giacometti steht der Mensch im Zentrum. In Skulpturen, Gemälden und Zeichnungen beharrt er auf der figurativen Darstellung. Er zeichnet und modelliert alle Menschen, die ihn umgeben: Familie und Freunde. In seinen Skulpturen lotet er die Grenze zwischen Wiedererkennbarkeit und Verallgemeinerung, zwischen Individualität und Typisierung aus. Die Ausstellung thematisiert diesen Übergang vom Portrait zur anonymen Figur. In seinen Bildnissen ringt Giacometti um die Erfassung der existentiellen Gegenwart des Menschen, die er als „intensive geballte Kraft“ erfährt.
Giacometti steht eng mit der existentialistischen Bewegung im Paris der Nachkriegszeit in Verbindung, portraitiert Freunde wie Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir und Samuel Beckett. In seinen Portraits des literarisch-künstlerischen Kreises überträgt Giacometti die auf die subjektiven Erfahrungen des Menschen konzentrierten Ideen des Existentialismus in seine Kunst.
Die Ausstellung im Bucerius Kunst Forum widmet sich erstmals Giacomettis Portraitkunst vor dem historischen Hintergrund ihrer Entstehung und präsentiert Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen von den 1920er Jahren bis zu seinem Tod im Jahr 1966. Die Portraits werden ergänzt durch Hauptwerke seiner anonymen Figuren – die Essenz seiner langjährigen Arbeit am Portrait. Ein wichtiger Teil der Leihgaben stammt aus der Familie Giacomettis. Diese Sammlung wird um Werke aus internationalen Museen ergänzt.
Giacometti. Die Spielfelder

25. Januar bis 19. Mai 2013 in der
Hamburger Kunsthalle
 
Die Hamburger Kunsthalle ermöglicht einen neuen Blick auf die Kunst Giacomettis: Erstmals in Deutschland werden die kaum bekannten surrealistischen Frühwerke zum Ausgangspunkt genommen und ihre Folgen mit Höhepunkten des berühmten Nachkriegswerks aufgezeigt. In den so genannten Spielbrettskulpturen, fragilen Unikaten aus Holz, Marmor und Gips der 1920er und 1930er Jahre, richtet Giacometti die Skulptur horizontal aus und entwickelt am Modell das bis in die heutige Kunst wirkende Konzept der ‚Skulptur als Platz’. Die Ausstellung verfolgt diese Idee über die bekannten überlängten Sammelskulpturen der Nachkriegszeit bis hin zum Spätwerk Giacomettis, mit den überlebensgroßen Figuren für seine Gestaltung eines Platzes in New York 1960. Durch sie werden die Räume der Galerie der Gegenwart zum Träger des zentralen Themas der Schau: zu ‚Spielfeldern’ für die Besucher selbst.
Erstmals wird in der Ausstellung zudem Giacomettis Pariser Atelier rekonstruiert. Denn auch dieses ist, wie teils unbekannte Gemälde, Zeichnungen und Photographien zeigen, Giacomettis ‚Spielfeld’. Es ist die Bühne des Bildhauers wie seiner Schöpfungen und wurde zu Recht zum Mythos.
Anhand von insgesamt rund 120 ausgewählten, zum Teil bislang kaum ausgeliehenen Holz-, Marmor-, Gips- und Bronzeskulpturen sowie Ölgemälden, Zeichnungen und Photographien aller Werkphasen aus internationalen Museen und Privatsammlungen wird die Spannweite und Aktualität von Giacomettis Kunst offenbar.
Hamburg Museum bietet als kulturhistorisches Museum einen Überblick zu der wechselvollen Geschichte der Stadt Hamburg ihren Anfängen um 800 n.Chr. bis zur Gegenwart. Bild Copyright: hamburgmuseum

Ernst Barlach Haus Das 1962 eröffnete und von der Stiftung Hermann F. Reemtsma getragene Ernst Barlach Haus liegt im Jenischpark, einem der schönsten Landschaftsgärten Hamburgs. Der moderne, lichte Museumsbau beherbergt eine einzigartige Sammlung. Zahlreiche Hauptwerke des expressionistischen Bildhauers, Zeichners und Schriftstellers Ernst Barlach (1870–1938) sind hier zu sehen, darunter nahezu ein Drittel seiner kostbaren Holzskulpturen sowie Bronzen, Keramiken, Zeichnungen und Druckgrafiken. Wechselnde Sonderausstellungen ergänzen die Dauerausstellung.

Ein kompakter Kunstführer durch die Hansestadt in interessanter Wissensvermittlung. Lesen Sie mehr ...
Altonaer Museum Das Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ost.
Die Hamburger Kunsthalle wurde am 30. August 1869 eröffnet. Hamburger Bürger, Mitglieder des 1817 gegründeten Kunstvereins, trafen sich 1846 um nach dem Frankfurter Vorbild die Forderung nach einem Kunstmuseum für Hamburg zu fordern. Bild Copyright: Kunsthalle
Museum für Kunst und Gewerbe Das 1877 eröffnete Museum für Kunst und Gewerbe zählt zu Europas führenden Museen für Kulturgeschichte, Kunsthandwerk, Design und Fotografie.
In der ehemaligen Fabrik Kampnagel von der Fabrikzeit zur Theaterzeit, Deutschlands größte freie Spiel- und Produktionsstätte für darstellende Kunst.
Im Haus der Photographie, den Deichtorhallen am Hauptbahnhof. Aktuelles hier. Die Deichtorhallen Hamburg - Blick von Süden nach Norden über das Wasser auf die südl. Deichtorhalle. Bild Copyright: Hans-Juergen Wege/Deichtorhallen Hamburg
Planetarium Hamburg mitten in der Stadt im Stadtpark. Wie entstand die Erde? Warum ist es im All dunkel? Gibt es Leben jenseits unserer Welt? Wem es um Fragen der Menschheit geht, der ist im Planetarium Hamburg richtig. Sternenwissen, Kinderprogramme, Konzerte von Klassik bis Jazz und Pop, Musikshows mit Laserlichtspielen, Sternentheater, Sondervorträge von den großen Forschern und Denkern unserer Zeit – das alles und viel mehr erleben Sie unter Hamburgs schönsten Sternen.
Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ost. Bild Copyright Altonaer Museum.
Das Museum für Völkerkunde wurde 1879 gegründet und umfasst ca. 350 Tausend Kostbarkeiten aus aller Welt. Abwechselnde Sonderschauen und ein schöner Ostermarkt sowie ein besonderer Weihnachtsmarkt.
Oper mal anders. Modern und anders werden die Opern auf 90 Minuten gekürzt, die Musik auf die Höhepunkte konzentriert. Ein Konzept, das nicht weh tut. Opernloft, die City-Oper für Einsteiger.
Museum der Arbeit In den Ausstellungen wird der Frage nachgegangen, wie die vor rund 150 Jahren einsetzende Industrialisierung und ihre Begleiterscheinungen die Arbeit und den Alltag der Menschen veränderten und welche Folgen dieser Wandel für Gesellschaft und Natur hatte.

Das etwas andere Theater Schmidt´s Tivoli auf dem Kiez.

Der Museumshafen Oevelgönne e.V. ist eine 1976 gegründete gemeinnützige private Vereinigung. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, ehemalige Berufsfahrzeuge (überwiegend aus der Zeit von 1880 bis 1930) zu restaurieren und in Fahrt zu halten. Sie waren im Hamburger Hafen und der norddeutschen Region unterwegs. Das Besondere, die Schiffe können gemietet werden.

Die historischen Kaischuppen der 50er vermitteln eine Vorstellung vom Hafengeschehen vor dem Containerzeitalter. Das Hafenmuseum Hamburg befindet sich im Schuppen 50A. Lesen Sie mehr ...
Auf der Elbinsel Kaltehofe ist ein Museum und spannendes Industriedenkmal entstanden. Auf dem ehemaligen Gelände des Wasserwerks Kaltehofe ist ein weitläufiger Natur- und Erholungspark mit dem Thema "Wasser" entstanden. Hier finden Kunst, Natur und Industriedenkmal ihr Zuhause. Im historischen ehemalige Hygieneinstitut im Landhausstil befinden sich die Ausstellungsräume und ein Café mit Außenbereich. Direkt dahinter inmitten eines Wasserbeckens ein weißer Kubus, der neue Museumsbau. Lesen Sie mehr ...
Die Hamburgische Staatsoper Hamburg. Die Gründung des ersten öffentlichen Opernhauses in Hamburg am 2. Januar 1678 war religiös motiviert und zugleich auch für die Bürger zugänglich. Es beruhte auf einer Initiative einiger kunstsinniger Hamburger Bürger. Sie setzten die Gründung des öffentlichen Opernhauses im Hamburger Senat durch. INSIDER-TIPP: In der Staatsoper kann vor der Vorstellung ein Tisch mit Imbiss oder Getränken für die Pause reserviert werden. Bild Copyright: Kurt-Michael Westermann
Im Kaispeicher A entsteht die Elbphilharmonie Hamburg. Zu den Veranstaltungen und Konzerten. Bild Copyright: Herzog & de Meuron
Am 4. Juni 1908 wurde die Laeiszhalle (vormals Musikhalle Hamburg), damals das größte und modernste Konzerthaus Deutschlands, festlich eingeweiht. Bild Copyright: Torsten Hemke
Bucerius Kunst Forum ist eine Einrichtung der ZEIT Stiftung im Herzen Hamburgs, unmittelbar neben dem Rathaus gelegen, zeigt das Bucerius Kunst Forum jährlich vier Ausstellungen von der Antike bis zur Gegenwart. Es ist ein Ort des Austauschs und der Begegnung in allen Bereichen der Bildenden Kunst.
Die Komödie im Winterhuder Fährhaus mit leichter Unterhaltung und Genuss im Felix. Sehr angenehm die Tiefgarage im Theater/ Restaurant.
Im Kaispeicher B befindet sich das weltweit größte Internationales Maritimes Museum Hamburg. Die umfangreiche Sammlung wird im ältesten Speicher Hamburgs, dem Kaispeicher B aus dem Jahre 1878/1879 präsentiert. Ein Muß für Maritim Interessierte.
Kunstverein Bei David Christopher Mettlerkamp (Oberstleutnant und Bleideckermeister, Hersteller von Blitzableitern und Kunstsammler, wurde 1848 Alterspräsident der Hamburger konstituierenden Versammlung) trifft sich wöchentlich eine kleine Gruppe von Hamburgern Bürgern, um sich gemeinsam Stiche und Zeichnungen altdeutscher und zeitgenössischer Künstler aus den eigenen Sammlungen anzusehen. Diese regelmäßigen Treffen markieren den Beginn des ersten von Bürgern getragenen Kunstvereins seit 1817. Bild Copyright: Kunstverein
Die Hamburger Sternwarte in Hamburg-Bergedorf. Bis heute ist diese Sternwartenanlage nahezu kompett erhalten und die Stadt Hamburg hat das Gebäudeensemble in die Denkmalliste aufgenommen. Bild Sternwarte Bergedorf, Großer Refraktor
Schleswig-Holstein Musik Festival Das größte Kultur-Festival Norddeutschlands
Das Deutsche Schauspielhaus Hamburg ist das größte deutsche Sprechtheater. Das Schauspielhaus wurde mit Hilfe einer Hamburger Bürgerinitiative erbaut, die zur Finanzierung eine Aktiengesellschaft gründete. Am 15. September 1900 fand die Eröffnungsfeier statt. Die Inszenierungen sehr moderner Autoren stießen teilweise auf wenig Akzeptanz beim konservativen Hamburger Theaterpublikum und führte zu manchem Skandal. Insgesamt tut sich das Haus seit dem Ende der 1970er Jahre schwer, den Platz als erste Schauspielbühne Hamburgs zu behaupten.
Eines der neuesten Highlights am Hafen ist die BallinStadt auf der Veddel, das Auswanderermuseum. Die BallinStadt erzählt die Geschichte von 5 Millionen Menschen, die von Hamburg in dei neue Heimat aufbrachen. Am historischen Standort der Auswandererhallen können sämtlich Phasen der Emigration nacherleben. Lebensgroße Puppen erzählen ihre Lebensgeschichte.
Alma Hoppes Lustspiel Haus politisch-satirisches Kabarett. Hier geben sich Deutschlands Kabarettgrößen die Klinke in die Hand.
Prototyp, das Hamburger Automuseum auf 2.500 qm Fläche. Historische Renn- und Rekordwagen sowie Prototypen der Nachkriegszeit im modernen Ambiente. Hier wird Automobilgeschichte lebendig.
Originale Bühnenbretter aus dem legendären Hamburger Star-Club sind nur ein Beispiel der Erinnerungen an die Beatles, die vor fast fünfzig Jahren hier gespielt haben, bevor sie den Siegeszug antraten, der sie unsterblich machte. Das Museum Beatlemania ist ein Muß für alle Fans.
Führende Persönlichkeiten aus Geschichte, Kultur, Showbusiness und Sport in Lebensgröße gegenüberstehen, das ist in Deutschlands ältestem (1879) Wachsfigurenkabinett, dem Panoptikum, möglich. Über 120 Zeitgenossen wie Napoleon, Otto, Uwe Seeler sind in einem Rundgang durch mehrere Etagen zu besichtigen.
Das Helms-Museum ist das Hamburger Museum für Archäologie. Kunst- und Kulturgeschichte Norddeutschlands, Fischerei- und Schifffahrt. Archäologischer Wanderpfad Fischbeker Heide und mehr.
Die O2World Hamburg im Volkspark ist die größte und vielseitigste Veranstaltungslocation in der Hansestadt. Nicht nur die Eishockeymannschaft Hamburg Freezers und die HSV Handball Mannschaft spielen hier regelmäßig. Auch Konzerte und Shows finden hier regelmäßig statt.