In 2012 werden in den Deichtorhallen Hamburg mit Antony Gormley, Albert Watson, Wim Wenders, Monica Bonvicini und Saul Leiter bedeutende zeitgenössische Künstler in Einzelausstellungen gewürdigt. Die junge Fotografie steht in Projekten wie »gute aussichten« und dem neuen europäischen Projekt »European Photo Exhibition Award« im Fokus. Das Programm der Deichtorhallen Hamburg 2012 in der Halle für aktuelle Kunst, dem Haus der Photographie und der Sammlung Falckenberg knüpft damit an die Erfolge des letzten Jahres an.

Über 200.000 Besucher hatten in 2011 die 18 Ausstellungen besucht.

Die Deichtorhallen zwischen Hauptbahnhof und HafenCity zählen zu den großen Ausstellungshäusern für zeitgenössische Kunst und Fotografie in Europa. Die beiden Hallen mit ihrer offenen Stahlglasarchitektur aus den Jahren 1911-1913 und die Dependance in Harburg gliedern sich in drei Bereiche. Die beiden Hallen wurden als Markthallen genutzt. Die Körber-Stiftung restaurierte die Hallen und schenkte sie 1989 der Stadt Hamburg. Die Dependance in Harburg mit der Sammlung Falckenberg befindet sich seit 2001 in einer der Phoenix-Hallen.

HALLE FÜR AKTUELLE KUNST Im Anschluss an die Ausstellung WUNDER eröffnet am 26. April in der Halle für aktuelle Kunst die neue, spektakuläre Installation des britischen Künstlers Antony Gormley: das HORIZON FIELD HAMBURG. Der Besucher betritt die Nordhalle der Deichtorhallen und sieht sich mit einem fast 4.000 qm großen und bis zu 19 m hohen, fast leeren Raum konfrontiert. In diesem offenen Raum lädt eine weite, schwarze, spiegelnde, schwebende Ebene, siebeneinhalb Meter vom Erdboden entfernt zu neuen Erfahrungen ein. Die hängende, leicht schwingende Fläche nutzt die strukturellen Möglichkeiten und den architektonischen Kontext des über 100 Jahre alten Gebäudes der Deichtorhallen, um die Besucher in Zeit und Raum im gegenseitigen Miteinander neu zu orientieren. Die Kunstinstallation ist das größte Projekt, welches die Deichtorhallen bisher realisiert haben. Voraussichtlich wird die Halle für aktuelle Kunst im Anschluss an die Installation von Antony Gormley ab September wegen Sanierungsmaßnahmen für ein Jahr geschlossen.

HAUS DER PHOTOGRAPHIE Einen Meister der Farbfotografie, den es noch zu entdecken gilt, wird mit dem jüdisch-amerikanischen Fotografen Saul Leiter ab dem 3. Februar das Programm des Hauses der Photographie eröffnen. Im Anschluss steht das Programm ganz im Zeichen der jungen Fotografie. Ab dem 26. April zeigt »gute aussichten 2011/2012« eine breit gefächerte Zusammenschau dessen, was in den letzten 12 Monaten an junger Fotografie in Deutschland entstanden ist. Europa steht im Mittelpunkt des ersten »European Photo Exhibition Award«. Die Ausstellung zeigt vom 3. Mai bis 3. Juni 2012 zwölf Foto-Essays von jungen Fotografen zu einem europäischen Thema. Bereits zum neunten Mal werden ab dem 21. Juni 2012 die Nominierten und Gewinner der LeadAwards vorgestellt: Fotoserien, Zeitschriften-Beiträge, Anzeigen und Websites – »VisualLeader« zeigt das Beste, was im Jahr 2011 in deutschen Magazinen erschienen ist. Unter dem Titel »Memo ries and Vision feat. Faces of Africa« widmet sich das Haus der Photographie in Kooperation mit der Aid for Trade Foundation ab dem 14. September 2012 dem Starfotografen Albert Watson. Neben einer Retrospektive, wird das Herz der Ausstellung eine exklusiv für das Projekt in Afrika entstandene Werkserie sein.

SAMMLUNG FALCKENBERG Nach der Ausstellung PSYCHO, die noch bis zum 25. März zu sehen ist, werden in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg ab dem 14. April großformatige Fotografien des Regisseurs Wim Wenders gezeigt. Die Werkgruppe wird erstmalig in Deutschland präsentiert. »Desire Desiese Devise« lautet der Titel der Ausstellung der italienischen Künstlerin Monica Bonvicini, die wir in Kooperation mit dem Museum Abteiberg in Mönchengladbach zeigen. Ab 26. August sind Zeichnungen Bonvicinis aus den Jahren 1986 bis 2011. Die Eröffnung einer Ausstellung mit ausgewählten Werken aus der Berliner Sammlung Haubrok am 9. Dezember 2012 beschließt das Jahresprogramm. Die Sammlung des Ehepaar Haubrok zählt mit Künstlern wie Jonathan Monk, Andreas Slominski oder Gregor Schneider zu einer der führendsten Sammlungen der Gegenwartskunst. www.deichtorhallen.de

Saul Leiter (*1923 in Pittsburgh) erfährt erst seit wenigen Jahren die verdiente Würdigung als einer der führenden Pioniere der Farbfotografie. Schon seit 1946, weit vor den Vertretern der „New Color Photography“ der 1970er Jahre wie William Eggleston und Stephen Shore, benutzte er als einer der ersten die damals von Künstlern verachtete Farbfotografie für seine freien künstlerischen Aufnahmen. „Die älteren fotoästhetischen Ansichten zur Hegemonie von Schwarz-Weiß und der fotohistorischen Datierungen des künstlerischen Einsatzes von Farbfotografie, erst ab den 1970er Jahren, ist wohl einer kritischen Revision zu unterziehen. Mit Saul Leiters Werk ist die Fotogeschichte bereits faktisch umgeschrieben“, so Kurator Ingo Taubhorn.

Saul Leiter hat sich immer als Maler und Fotograf verstanden. Sowohl in seiner Malerei als auch in seinen Fotografien tendiert er deutlich zu Abstraktion und Flächigkeit. Oft findet man große, tiefschwarze, von Schatten hervorgerufene Flächen, die bis zu Dreiviertel seiner Fotografien einnehmen. Passanten werden nicht als Individuen in das Bild aufgenommen, sondern als verschwommene Farbimpulse, überlagert von Scheiben oder eingekeilt zwischen Hauswänden und Verkehrszeichen. Die Übergänge zwischen Abstraktion und Figurativem in seinen Malereien und Fotografien sind nahezu nahtlos. Saul Leiters Straßenfotografie - damit ist er beispiellos in diesem Genre – ist eigentlich Fotografie gewordene Malerei, wie Rolf Nobel im begleitenden Buch schreibt.

In seinen Aufnahmen fließen die Genres der Street- Life-, Porträt-, Still- Life-, Mode- und Architekturfotografie zusammen. Er findet seine Motive wie Schaufenster, Passanten, Autos, Schilder und immer wieder Regenschirme in der unmittelbaren Umgebung seiner New Yorker Wohnung, die er seit fast 60 Jahren bewohnt. Die Unschärfe im Detail, die Verwischung von Bewegung und die Minderung der Tiefenschärfe, den Ausgleich oder gewollten Entzug von notwendigem Licht und die Verfremdung durch Fensterdurchsichten und Spiegelungen  dies alles verschmilzt zur Farbsprache eines halb realen, halb abstrahierten urbanen Raums. Es sind Arbeiten eines fast noch unentdeckten modernen Meisters der Farbfotografie der 1940er und 1950er Jahre.

„Ich ging immer davon aus, ich versänke einfach so in Vergessenheit,“ so Saul Leiter. Die Hamburger Ausstellung und die große Monografie des Kehrer- Verlags wollen dies verhindern.

SAUL LEITER
RETROSPEKTIVE
3. FEBRUAR – 15. APRIL 2012
DEICHTORHALLEN HAMBURG / HAUS DER PHOTOGRAPHIE

Das Haus der Photographie der Deichtorhallen würdigt vom 3. Februar bis 15. April 2012 den 88jährigen Fotografen und Maler Saul Leiter in einer weltweit ersten großen Retrospektive. Die Ausstellung umfasst mehr als 400 Arbeiten und vereint in einem großen Spannungsbogen frühe Schwarzweiß- und Farbaufnahmen, Modefotografien, übermalte Aktfotos, seine Malerei sowie die noch nie präsentierten Skizzenbücher. Das letzte Kapitel der Ausstellung widmet sich den neuen Fotoarbeiten von Saul Leiter, die er immer noch auf den Straßen seiner Nachbarschaft im New Yorker East Village aufnimmt.

Saul Leiter entdeckte schon früh seine Leidenschaft für die Kunst und begann bereits als Teenager Ende der 1940er Jahre zu malen. Seine Familie unterstützte sein künstlerisches Interesse nicht, da der Vater, ein anerkannter Talmudischer Rabbiner und Gelehrter, stets seine Hoffnungen darauf gesetzt hatte, dass sein Sohn Saul ihm eines Tages in der Familientradition als Rabbiner nachfolgen würde. Er war zwar Autodidakt, aber keines falls ungebildet. Er las und lernte viel über Kunst, so dass sein Wissen und Verstehen beständig wuchs. Er sorgte damit für die notwendigen historischen Zusammenhänge für sein eigenes Denken und künstlerisches Schaffen, so Carrie Springer, Kuratorin am Whitney Museum/New York, im Katalog.

1946, kurz nachdem er nach New York gezogen war, lernte Leiter Richard Poussette-Dart kennen, der ihn mit der  Fotografie bekannt machte, einem Medium, das ihm sehr lag und das er schnell lernte. Leiter entschied bald, Fotografie nicht nur als Mittel der Kunst zu nutzen, sondern sich damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er begann, Mode zu fotografieren und wurde dank seines guten Auges, seines spielerischen Sinns für Humor und seines ausgeprägten Sinns für Eleganz zu einem außergewöhnlichen Modefotografen.

In den 1950er Jahren werden erste Schwarz-Weiss- Serien Saul Leiters im Life-Magazin veröffentlicht. Er nimmt u.a. an der von Edward Steichen kuratierten Ausstellung „Always the young strangers“ (1953) im Museum of Modern Art teil. Von 1958 bis 1967 arbeitete Leiter für Harper’s Bazaar. Insgesamt sollte er rund zwanzig Jahre für verschiedene klassische und neuere Magazine fotografieren, nach Esquire und Harper’s: Show, Elle, British Vogue, Queen und Nova.

Saul Leiter ist 1923 in Pittsburgh geboren und lebt seit 1946 in New York. Die New Yorker Künstlerin Soames Bantry war bis zu ihrem Tod 2002 über 40 Jahre seine Lebensgefährtin. In der Vorbereitung der Hamburger Ausstellung bemerkte Saul Leiter einmal, er wünsche Soames Bantry die gleiche Aufmerksamkeit der Kunstwelt wie er sie jetzt erfahre. Daraus entstand die Idee einer Hommage an Soames Bantry, einer Ausstellung in der Ausstellung, die Saul Leiter mit über 20 Gemälden im Haus der Photographie selbst kuratiert: For Soames with Love Saul.

WUNDER ist eine Ausstellung über die Grenzen abendländischer Rationalität – an ihren Rändern, in ihrem Innern und in ihrer Geschichte. Werke der Gegenwartskunst umkreisend, wird sich die interdisziplinäre Ausstellung mit dem beschäftigen, was in unserer Welt aus dem Rahmen fällt: von der unerklärlichen Heilung, dem unglaublichen Naturschauspiel und dem wundersam Fremden über die unverhoffte technische Innovation, die künstlerische Idee bis hin zum bloßen Zufall. Die gemeinsam von den Deichtorhallen Hamburg und der Siemens Stiftung getragene Ausstellung wird von der Berliner Kuratorengruppe Prauth kuratiert. Sie ist vom 23. September 2011 bis zum 5. Februar 2012 in den Hamburger Deichtorhallen zu sehen. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine von der Körber-Stiftung geförderte Kinderspur, die sich als eigener Par cours in die Architektur integriert und ausdrücklich an Kinder wendet. Das Rahmenprogramm umfasst zahlreiche Veranstaltungen wie eine thematische Filmreihe sowie Aktionen und Interventionen im Stadtraum während der Laufzeit der Ausstellung. Mehr Informationen zur Ausstellung.

KUNST, WISSENSCHAFT UND RELIGION VOM 4. JAHRHUNDERT BIS ZUR GEGENWART

Die Exponate aus allen gesellschaftlichen Bereichen zeichnen nach, wie christliche Religion und antike Naturphilosophie unsere Vorstellung des Wunders geprägt haben. Das Wunder wird so kenntlich als eine Öffnung in der Welt, aus der Kunst, Wissenschaft und Technik hervorgegangen sind. Während letztere eher zweck- und zielorientiert sind, zeichnet sich die Kunst durch ihren ungleich größeren Freiheitsgrad aus, dieser Öffnung immer neue Gestalt zu verleihen und sie zur Diskussion zu stellen.

Die Öffnung, die das Wunder in unserer Kultur verkörpert, verweist immer auch auf einen Mangel, eine Lücke, die zu schließen ebenso ersehnt wie un möglich ist. Sie ist der Antrieb, aus dem die Meisterwerke der Kunst wie der Technik hervorgehen. Die Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg stellt das abendländische Weltbild und seine fragile Fähigkeit zur Sinngebung zur Diskussion, indem sie die einzigartige Verbindung religiöser, wissenschaftlicher und künstlerischer Motive mit alternativen Sichtweisen vergleicht, so im Islam und in anderen Kulturkreisen.

PSYCHO ENA SWANSEA UND ROBERT LUCANDER 18. DEZEMBER 2011 – 25. MÄRZ 2012 SAMMLUNG FALCKENBERG, HAMBURG-HARBURG

Zum Jahresende zeigen die Deichtorhallen in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg mit der Ausstellung PSYCHO die poetisch-surrealistischen Bilder der amerikanischen Künstlerin Ena Swansea und die subversiv-hintergründigen Werke des finnischen Künstlers Robert Lucander. Der Titel der Ausstellung spielt auf den gleichnamigen Horror-Klassiker von Alfred Hitchcock an und lässt an die Entgleisungen von Schizophrenen, Psychopaten oder anderer psychisch Kranker denken. »Psycho« bedeutet im Griechischen »Seele«. Der Begriff der Geisteskrankheit leitet sich von der Vorstellung ab, dass der Mensch am Geist erkranken kann. In der Psychoanalyse werden tiefenpsychologische Traumata und Verhaltensstörungen behandelt. Umgangssprachlich wird mit »Psycho« eine psychisch erkrankte, häufig verhaltensauffällige und zu aggressivem Verhalten neigende Person bezeichnet, die ihre Umwelt verstört und bedroht. Der Begriff weckt die Erwartung von Kunst, die das Nichtkonforme, Verrückte und dadurch Bedrohliche oder Unheimliche zum Thema hat.

Sowohl der ephemer-psychologische Charakter der Gemälde Ena Swanseas als auch das analytisch Fragmentarische und die mediale Entfremdung, die sich in den Werken von Robert Lucander manifestiert, führen bei aller Verschiedenheit zur Irritation des Betrachters. Beide Künstler verunsichern unsere Sehgewohnheit, erzeugen ein subtiles Unbehagen und entlarven wahlweise die eigene oder gesellschaftliche Wirklichkeit als »verrückt«.

ÖFFNUNGSZEITEN / FÜHRUNGEN
Ein Besuch der Sammlung Falckenberg ist nur innerhalb von Führungen möglich. Diese finden mittwochs und donnerstags um 18 Uhr, freitags um 17 Uhr sowie samstags und sonntags um 11 und 15 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann telefonisch oder über die Internetseite der Sammlung Falckenberg vorgenommen werden. Gruppen-Sonderführungen sind täglich nach Absprache möglich. Anmeldung und Information unter
www.sammlung-falckenberg.de Email: besuch@sammlung-falckenberg.de Telefon: 040-32506762

ADRESSE
Sammlung Falckenberg | Deichtorhallen Hamburg Wilstorfer Straße 71, Tor 2 21073 Hamburg - Harburg

ANREISE
via Fernbahn / Nahverkehr: Bahnhof Harburg, S31 / S3 via Auto: A253 Abfahrt Hamburg-Wilstorf, A1 Abfahrt Hamburg-Harburg

Robert Lucander: Full Head Mask (Ausschnitt), 2000. 81 x 61 cm.

Die Gemälde von Ena Swansea (geboren 1965 in North Carolina) handeln von Träumen und Affekten und zeugen von einer Faszination für das Rätselhafte und die Kraft der Phantasie. Man kann die Bilder als Ausdruck von unterbewussten und irrationalen Wünschen und Ängsten aus den Tiefen der Erinnerung lesen. Ihre flüchtig anmutenden »Traumbilder« vermitteln sich dem Betrachter in der non-verbalen Form und sinnlichen Unmittelbarkeit der Malerei. In Form der klassischen Genres des Porträts, des Gruppenbildes und der Landschaftsmalerei bringt Swansea ihre intimen Gefühle zum Ausdruck. Ihre Malerei dient der Selbstvergewisserung und entspringt dem Bedürfnis nach der Auseinandersetzung mit der eigenen Befindlichkeit und den persönlichen Ängsten und Traumata und hält gleichzeitig der Gesellschaft einen Spiegel vor. Das Hauptinteresse des in Berlin lebenden Robert Lucander (geboren 1962) gilt ebenfalls dem Porträt und Gesellschaftsbild, allerdings nicht im traditionellen Sinn. Im Gegensatz zum suggestiven Illusionismus Ena Swanseas steht bei Robert Lucanders Werken das verwendete Material und die bildkünstlerische Technik selbst im Vordergrund. So scheinen sich die Bilder und Montagen des finnischen Künstlers unmittelbar aus dem Bildträger selbst, der Maserung und den Astlöchern des hölzernen Bildträgers herauszuschälen. Lucander bedient sich der Bildwelt der Magazine und der Werbung, zerlegt die bunte Medienwelt in Fragmente und setzt sie durch Reduktion, Übermalung, Montage, Spiegelungen und Vervielfältigung zu eigenen Bild-Aussagen zusammen, die nur auf den ersten Blick oberflächig und harmlos wirken. Alltägliche Pressemeldungen und Zeitungsbilder benutzt der Künstler für seine subversiv-humorvollen Studien menschli cher Gesten und Grimassen und deckt die gesellschaftlichen Abgründe hinter der Welt der schönen Bilder auf.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.deichtorhallen.de
EINRICHTUNG EINES STÄNDIGEN RAUMS FÜR HANNE DARBOVEN

AB 30.04.2011

SAMMLUNG FALCKENBERG, HARBURG

Am 29. April 2011 wäre die bedeutende Hamburger Konzept-Künstlerin Hanne Darboven siebzig Jahre alt geworden. Anläßlich dieses Geburtstags wird der 2009 verstorbenen Künstlerin, die nur drei Kilometer von der Harburger Sammlung entfernt lebte und arbeitete, ein permanenter Raum gewidmet. Es ist vorgesehen, dass die dort ausgestellten Arbeiten zwei bis drei Mal im Jahr gewechselt werden.
Deichtorhallen Hamburg
Haus der Photographie - Aktuelle Kunst Deichtorstr. 1-2 D-20095 Hamburg Tel. +49 (0) 40-321030 Fax +49 (0) 40-32103-230
Öffnungszeiten im Haus der Photographie und in der Großen Deichtorhalle: Dienstag - Sonntag 11 - 18 Uhr, Donnerstag 11 - 21 Uhr (außer an Feiertagen)
Geöffnet (feiertags: 11 - 18 Uhr)
Karfreitag Ostersonntag und -montag Pfingstsonntag und -montag Gründonnerstag Himmelfahrt 1. Mai 3. Oktober 1. und 2. Weihnachtsfeiertag Neujahr 13.00 - 18.00 Uhr
Geschlossen:
Montags Heiligabend Silvester
Anreise
U1 oder Bus 112 bis Steinstrasse
10 min. zu Fuß vom Hauptbahnhof