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Herzogtum Lauenburg
Der südlichste Kreis Schleswig-Holsteins liegt im Osten der Hansestadt Hamburg.

Die Inselstadt Ratzeburg mit dem imposanten Dom liegt umgeben von dem Küchensee, Stadtsee, Domsee und dem langgestreckten Ratzeburger See eingebettet in eine der schönsten Landschaften Schleswig- Holsteins.

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© Foto: Alte Salzstraße / Hans-Joachim Harbeck

Jahrhundertelang wurde das Salz auf der „Alten Salzstraße“ nach Lübeck transportiert und von dort aus in den gesamten Ostseeraum verschifft. Heute ist die „Alte Salzstraße“ ein mit 3 Sternen zertifizierter Radfernweg. Er führt von
Lüneburg nach Lauenburg und von dort immer entlang des Kanals bis nach Lübeck. Am 16. Juni 1900 wurde der Elbe-Lübeck-Kanal durch Kaiser Wilhelm II. in Betrieb genommen. Der 62 Kilometer lange Kanal verbindet die Elbe im Süden mit der Trave und der Ostsee im Norden. Sieben Schleusen liegen heute zwischen Lauenburg und Lübeck. Dabei ist der Elbe-Lübeck-Kanal der Nachfolger des ersten Wasserscheidekanals Europas. Der Delvenau-Stecknitz-Kanal ging bereits 1398 in Betrieb.
Das Kulturportal der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Wassersport hat in Ratzeburg Tradition. Die Stadt ist eine Hochburg des Rudersports. Regelmäßig bereiten sich die Top-Athleten hier auf ihren Saisonhöhepunkt vor. Mit Vorliebe trainiert die A-Nationalmannschaft des Deutschen Ruderverbandes in der Ratzeburger Ruderakademie, die einst vom legendären „Ruderprofessor“ Karl Adam gegründet wurde. Ratzeburg und Rudern ist seit den olympischen Spielen von 1960 ein Begriff, als der „Ratzeburger Goldachter“ die Goldmedaille gewann.

Am Rande des Sachsenwaldes kann man sich mit den Delikatessen des Waldes eindecken. So bietet der Wildhof Kröppelshagen dem Hofbesucher je nach Saison ein großes Dam- und Wildschweinfleischangebot, noch dazu Fasan, Hase, Reh, Wildente und Wildschinken sowie Mettwurst, Sauerfleisch, Sülze und geräuchertem Schinken vom Wild. Wer keine Zeit oder Lust hat selbst den Kochlöffel zu schwingen, kann lecker Wild essen im Hotel „Waldesruh am See“ in Aumühle oder im Restaurant „Zum fabelhaften Hirschen“ in Groß Grönau.

Eine eiszeitliche Spurensuche ermöglicht eine Wanderung bzw. Fahrradtour durch das Naturschutzgebiet „Hohes Elbufer“ zwischen Geesthacht und Lauenburg. Das Naturschutzgebiet bietet seltenen Tier- und Pflanzenarten ein Refugium. Die interessante Entstehungsgeschichte und eine Fauna und Flora mit Seltenheitswert kombiniert mit den herrlichen Ausblicken auf die gemächlich dahinfließende Elbe machen den rund neun Kilometer langen Weg zu einem nachhaltigen Naturerlebnis. In der alten Schifferstadt Lauenburg am Schlossplatz mit dem Askanierblick beginnet die Zeitreise mit einem Blick auf die Elbtalauen. Die herrlichen Ausblicke bleiben erhalten, der Elbhöhenweg führt durch die bis zu 40 Meter hohen Hangwälder. Der Steilhang ist ein Ergebnis der Weichsel-Eiszeit vor etwa 22.000 bis 14.500 Jahren.  Entlang des Weges durch die Auenwälder finden sich viele idyllisch gelegene Plätzchen, die zum Verweilen und zum Picknicken einladen. An der Ertheneburg stößt man auf die lange Kulturgeschichte der Region: Im 11. und 12. Jahrhundert wurde von hier aus die „Alte Salzstraße“, die an dieser Stelle die Furt durch die Elbe querte, kontrolliert. Ganz in der Nähe befindet sich der „Alte Sandkrug“, ein Lokal mit 900jähriger Tradition. Wo einst die Fuhrleute Quartier nahmen, können sich heute Wanderer und Radfahrer mit Blick auf die Elbe stärken. Einen Besuch ist auch das „Totenhaus“ in Tesperhude wert. Das freigelegte bronzezeitliche Hügelgrab ist eine besondere Rarität in Norddeutschland. In Geesthacht angekommen, lockt nach dieser anspruchsvollen Wanderung ein Verweilen im Stadtzentrum der quirligen Elbestadt. Wer den Rückweg nach Lauenburg antreten möchte, kann das auch mit dem Schiff machen: so zeigt sich das „Hohe Elbufer“ noch einmal aus einer völlig anderen Perspektive. Die Tourist-Informationen in Lauenburg und Geesthacht bieten darüber hinaus Pedelecs an. Mit diesen Elektro-Fahrrädern lässt sich die durchaus steigungsreiche Strecke ganz leicht bewältigen. FOTO © Anne Hartlich TASH

Wer im Sommer das Herzogtum Lauenburg besucht, sollte seine Badesachen nie vergessen. Immerhin sind hier über 40 Seen in den schönsten Blau- und Grüntönen. Viele von ihnen laden mit schönen Seebadestellen zu einem Sprung ins kühle Nass ein. Egal ob romantischer Waldsee oder quirliges Strandbad – hier findet jeder seinen Lieblingsplatz. Die herzoglichen Seebadestellen liegen in waldreicher Umgebung und locken mit guter und sehr guter Badewasserqualität. Einen besonderen Ausblick genießt man zum Beispiel am Ratzeburger Domsee in Bäk. Die Badestelle liegt direkt dem imposanten Ratzeburger Dom gegenüber. Auch das Luisenbad in Mölln bietet den herrlichen Blick auf die Kulisse der Möllner Altstadt. In Salem und in Behlendorf hingegen lässt man das Auge über bewaldete Ufer schweifen. In Pogeez lockt die beliebte DLRG-Badeanstalt zu einem Sprung in den großen Ratzeburger See. Ein Baggersee bietet in Güster mit Sandstrand und Badeinsel alles für den ungetrübten Badespaß. Wer seinen Tag am See zu wasserfesten Ferien ausdehnen möchte, kann sein Zelt auf schönen Campingplätzen direkt am Wasser aufschlagen. 4-Sterne-Komfort gibt es zum Beispiel auf dem Naturcampingplatz am Salemer See sowie in der Freizeitwelt Güster am Prüßsee. Auf dem Campingplatz Lanzer See kann man sich zwischen Stellplätzen am See und am Elbe-Lübeck-Kanal entscheiden. Und das Schaalsee-Camp am Pipersee bietet seinen Gästen sogar Übernachtungen im Planwagen an. Lesen Sie mehr.

Sprachen lernen, Sportbootführerschein machen oder Weiterbilden in der Volkshochschule.
Alle offiziellen Badestellen sind auf www.badewasserqualitaet.schleswig-holstein.de aufgelistet.

09. – 19. August 2012: Eulenspiegel Festspiele - Alle drei Jahre treibt der berühmte Narr Till Eulenspiegel, der im 14. Jahrhundert in Mölln gelebt haben soll, sein Unwesen vor einem großen Publikum. Mal spielen die Stücke im finsteren Mittelalter, mal sind sie eher neuzeitlich angehaucht (www.moelln.de).

2012: Ratzeburgs 950. Geburtstag - Heiter, unterhaltsam, kurzweilig und auch ein bisschen lehrreich geht es zu, wenn die mit Abstand älteste lauenburgische Stadt ihren 950. Geburtstag feiert (www.ratzeburg.de).

E-Bikes auch Elektrofahrräder (Pedelecs= Pedal Electric Cycle) genannt, kann man an jedem beliebigen Ort im Herzogtum Lauenburg ausleihen. Ein Anruf bei dem Fahrradhändler Koech in Ratzeburg unter der Telefonnummer 04541/3838 genügt. Spätestens einen Tag vor dem Ausleihtermin reservieren und das Fahrrad kommt zum gewünschten Ort und wird auch wieder an jedem beliebigen Ort im Kreis abgeholt. Die Kosten für 3 Stunden betragen zehn Euro, für einen ganzen Tag 20 Euro.Die Transportkosten zum gewünschten Ort betragen vier Euro.

In historischem Ambiente auf dem Möllner Markt können die Besucher am 7. bis 9. September 2012 einiges erleben. Der mittelalterliche Markt „allerley Kurzweyl“ ist in der Eulenspiegelstadt. Am Sonnabend von 10 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr bieten Zinngiesser, Kupferschmied, Töpfer, Silberschmied, Lederer, Bürstenmacher, Spielzeugma-cher und Seifensieder ihre Ware auf den mittelalterlichen Eulenspiegeltagen feil. Eine Aasbräterey, Taverne und historische Schaubäckerei dürfen natürlich auch nicht fehlen. Das Eulenspiegelmuseum und das Möllner Museum haben jeweils von 10 bis 18 Uhr „Tag der offenen Tür“. Außerdem steht um 14.30 Uhr an beiden Tagen eine Stadtführung auf Eulenspiegels Spuren ab dem Eulespiegelbrunnen auf dem Programm. Am Wochenende mit dabei sind „Herold Sen Pusterpalk von Colnrade“. Der schlagfertige Herold ist zugleich Spielmann und verfügt über ein reichhaltiges Instrumentarium bestehend aus Sackpfeife, Dudelsack, Chalimeau und Drehleier. Der „Barde Hans der Laute“ spielt gleichnamiges Instrument sowie Cister. Mit mittelalterlichem Liedgut unterhält er mal lustig mal zotig das Publikum. Nicht fehlen darf natürlich „Kasper der Gaukler“ der mit Witz und Schabernack auf das Trefflichste unterhält und „Octavia, die Märchenerzählerin“, die Kinder mit ihren Geschichten in den Bann zieht. Im Theaterstück der Eulenspiegellaien wird die Geschichte von Till, dem Pfaffen, Lene der schönen Haushälterin des Pfaffen und dem Herzog in einem kurzweiligen Stück in Versform zum Besten gegeben. Am Samstag um 14 Uhr unterhält Klaus Irmscher mit seinem Programm „Heute schon geEulenspiegelt?“ und stellt Eulenspiegels Leben in Gesängen und Gesagtem nebst Eulenspiegeleien aus dem 21. Jahrhundert vor. Ebenfalls am Samstag um 15.00 Uhr erfolgt die Verleihung des Publikumspreises zum Skulpturenwettbewerb „Till Eulenspiegel und sein erstes Buch” des Lebenshilfewerkes. Die Gruppe „Mit voller Spielmannswucht“ präsentiert sich um 19.30 Uhr herzzerreißend, tugendhaft und schaurigschön, mit Liedern und Gesängen aus der (un)christlichen Seefahrt oder nostalgisch-volkstümlich als Spielleute. Die öffentliche Narrentaufe für die neuen Mitglieder der Eulenspiegel-Gilde ist für Sonntag, 17 Uhr am Eulenspiegelbrunnen geplant.

Lauenburg
Reiseführer u.v.m.
Tourismus-Portal

Der Elberadweg bis nach Dresden.
Mit dem Fahrgastschiff "
Lüneburger Heide" u.a. regelmäßig nach Mölln, Hamburg oder Hitzacker.

Eisenbahnfreunde setzen sich zum Ziel, die Tradition der Bergedorf - Geesthachter Eisenbahn zu bewahren. Sie führen einen stilechten Kleinbahnbetrieb auf der Strecke Bergedorf-Geesthacht durch. Auch Sonderfahrten wie beispielsweise durch den Hamburger Hafen und andere Ziele. Mehr.
Das Salonschiff AURORA in Geesthacht bietet Schiffsausflüge auf der Elbe, Ilmenau und Elbe-Seiten-Kanal südlich von Hamburg an.

Hochwasser ist in Lauenburg häufig ein Thema. Hier können Sie die aktuellen Wasserstände abfragen.
Gewerberaumsuchende und Anbieter in Lauenburg/Elbe gewählt können sich an das Leerstandsmanagement über begleitende Ideen und Aktionen zum Projekt informieren.