Bild © wikipedia/TUBS
Der Bezirk Hamburg-Nord grenzt im Norden an das Bundesland Schleswig-Holstein, im Osten an den Bezirk Wandsbek, im Süden an den Bezirk Hamburg-Mitte und im Westen an den Bezirk Eimsbüttel. Der aus 13 Stadtteilen bestehende Bezirk hat rd. 290 Tsd. Einwohner.

Dat Uhlenfest: Uhlenhorst feiert! Am 20. und 21. August 2011 heißt es in Uhlenhorst wieder Feiern, Tanzen, Stöbern und Genießen – und das mit Stil! Zum vierten Mal steigt „Dat Uhlenfest“, das den Hofweg und die Papenhuder Straße in eine Kunst-, Kultur-, Gourmet- und Unterhaltungsmeile verwandelt. An zwei Veranstaltungstagen vereint das beliebte Straßenfest alles, was den schönen Stadtteil direkt an der Alster ausmacht. 2008 erhielt das ehemalige Hofwegfest mit dem "Uhlenfest" nicht nur einen neuen Namen, sondern auch eine neue kulturelle Ausrichtung, die für das Event neben einer Kunstmeile und einer Design-Verkaufsausstellung auch Straßentheater und ein hochwertiges Musik-Programm vorsieht. Und diese Mischung kommt gut an. Mit rund 120.000 Besuchern ist das Uhlenfest ein voller Erfolg. Neben der Einbindung der Vereine und ansässigen Geschäftsleute werden auch Anlieger mit besonderen Rabatten auf die Standgebühr beim beliebten Flohmarkt berücksichtigt. Und für Familien mit Kindern gibt es ein breit gefächertes Programm mit einer eigenen Kinderbühne. Die Hauptbühne zeigt klasse Musik-Acts, von Duos und Singer/Songwriter bis hin zu Band-Formationen. Weitere Informationen auch zu anderen Events hier.

Während des wirtschaftlichen Aufschwungs in der jungen Bundesrepublik bestand in den 60er Jahren ein großer Bedarf an Büroflächen. Die Hamburger Innenstadt war zu klein für die Expansionspläne der großen Konzerne. Der damalige Oberbaudirektor Werner Hebebrand brachte die Idee von einem Besuch in New York mit. Eine Geschäftsstadt CityNord am Hamburger "Central Park", dem Stadtpark. Das Gelände gehörte der Stadt, war mit Kleingärten und Behelfsheimen genutzt worden. Mitte der 60er Jahre begann die Bautätigkeit. Das erste Gebäude war das HEW (Hamburgischen Eletricitäts-Werke) Gebäude. Heute Vattenfall. Das besondere an allen nachfolgenden Bürogebäuden war, daß mit dem Grunderwerb auch die Verpflichtung eingegangen wurde, Bauwettbewerbe durchzuführen. Ein Mekka für die Architekturbüros. So wurde das markante Gebäude der HEW nach Plänen von Arne Jacobsen erbaut. Sogar eine eigene U-Bahn Station erhielt das Büroviertel, die Sengelmannstraße. Eigentlich sollte sie im Untergeschoß des damals größten Büro-Gebäudes Europas, der Hamburg-Mannheimer, heute Teil der ERGO, errichtet werden. Doch die damals stadteigene HEW hatte die besseren Kontakte. Die großen Mineralkonzerne Shell, BP, Esso und Texaco waren in der CityNord ansässig. Um die oft kritisierte schlechte Anbindung an den ÖPNV zu optimieren, war Anfang der 80er Jahre sogar eine Schwebebahn vom S-Bahnhof Barmbek im Gespräch. Dennoch ist es für die dort ansässigen Firmen mit Mobilitätsanspruch ein idealer Standort. Citynah und den Flughafen vor der Tür. Einzig die inzwischen exorbitant gestiegenen Energiekosten veranlassten die Konzerne zur Standortfrage. Die Mineralkonzerne nutzten den erweiterten EU-Markt und lösten die Hauptverwaltungen in Deutschland auf bzw. fusionierten, das eine Abwanderung zur Folge hatte. Die verbliebenen Konzerne optimierten die Energieversorgung ihrer Häuser und sanierten die Gebäude. Einmalig bleibt die Vielseitigkeit der Baustile. Der Initialgeber Werner Hebebrand wurde mit einer Brücke geehrt. Der Hebebrandbrücke.