Hamburg, das ist Elbe und Alster, Hafen und Schiffe, das ist Hafen-City, Elbphilharmonie und Fischmarkt, Jungfernstieg und Elbtunnel, das ist Blankenese und Schanzenviertel, Speicherstadt, Michel und DOM, das ist Musical, Ohnsorg-Theater und Schlagermove, das ist HSV und St. Pauli – und natürlich die Reeperbahn. Mit seinem maritimen Charme ist die Hansestadt eines der attraktivsten Touristenziele und die sonst eher zurückhaltenden Hanseaten können nur schwer verbergen wie stolz sie auf ihre Stadt sind, die für Understatement und Weltoffenheit steht.

Immer beliebter, Städtereisen nach Hamburg, der Metropolregion im Norden.
Hafen mit 60 Hafenbecken und über 300 Liegeplätzen für Seeschiffe. Die St. Pauli Landungsbrücken sind der "Bahnhof" für Elbfähren und Ausflugsdampfer. Die Köhlbrandbrücke überspannt weite Teile des Hafens. Mehr ...
HafenCity, das städtebaulich größte Bauvorhaben der Hansestadt. Die Speicherstadt wurde erweitert um vorwiegend Bürogebäude und einige wenige sehr teure Wohnungen. Das Hamburg Cruise Center soll durch einen Neubau mit Hotel und Kreuzfahrtterminal im Überseequartier ersetzt werden. Mehr ...
Deichstraße, zwischen Freihafen und Nikolaikirche, ein Ensemble von Althamburgischer Bürgerhäuser. Hier brach im Jahre 1842 der große Brand aus, der ein Drittel der Stadt vernichtete.
Miniatur Wunderland, die digital gesteuerte Modellbahn ist die größte der Welt und wird ständig erweitert.
Die Binnenalster ist der kleiner Teil des Alstersees. Sie wird von der Außenalster gespeist und fließt in Richtung Elbe ab. Die bekanntesten Gebäude rund um die Binnenalstr sind das Hotel Vier Jahreszeiten, der Firmensitz der Hapag-Lloyd AG, das Alsterhaus und der Alsterpavillon. Am Jungfernstieg liegt die Haupanlegestelle der Alsterflotte.
Speicherstadt, der durch Bismarck erzwungene Zollanschluss ergab die Notwendigkeit für eine Freihandelszone und den Bau der bis zu siebenstöckigen, langgezogenen Speicherblöcke aus Ziegel mit gotischen Zierelementen. Mehr ...
Elbphilharmonie, steht auf ca. 1.700 Stahlbetonpfählen. Diese ersetzten die alten Eichenpfähle, die dem alten umgebauten Speicher das notwendige Fundament gaben. Das Wahrzeichen erhält neben drei Konzertsälen ein Hotel, Wohnungen, Parkplätze und eine frei zugängliche Plaza in 37 m Höhe und Rundumblick. Das markante Gebäude am Hafen wird eine neues Wahrzeichen in Hamburg und die Silhouette prägen. Mehr ...
Alsterarkaden vom Rathaus gesehen die linke Seite. Unter dem Bogengang im Renaissancestil sind interessante Geschäfte.
Die Börse in der Handelskammer, im Jahre 1841 im spätklassizistischen Stil fertiggestellt. Die späteren Erweiterungen ermöglichten auch einen direkten Zugang zum Rathaus.
Hamburg Dugeon lässt die düstere Vergangenheit der Hansestadt aufleben. In de Katakomben der Speicherstadt wird in 90 Minuten eine Gruselshow geboten einschließlich Störtebekers Hinrichtung.

Wahrzeichen der Stadt ist der Hamburger Michel. Der Michel, wie die Hauptkirche St. Michaelis im Volksmund heisst, besitzt die größte Turmuhr Deutschlands. Das Ziffernblatt hat einen Durchmesser von acht Meter, der große Zeiger eine Länge von fünf Meter. Im 132 Meter hohen Turm der Barockkirche läuten acht Glocken, ein besonderes Klangerlebnis ist es auf der 82 Meter hohen Aussichtsplattform. Ein eindrucksvoller Ausblick auf Stadt, Hafen und Elbe. Im 52 Meter langen, 44 Meter breiten und 27 Meter hohen Innenraum, dem Kirchenschiff, befinden sich vier Orgeln. Die größte hat 3.652 Pfeifen. Die Konzerte sind begehrte Veranstaltungen im Musikleben der Stadt.

Alte Post, ein Stück Toskana. Der Campagnile und das Renaissancegebäude wurde in den Jahren 1845-1847 erbaut.

Der im Zweiten Weltkrieg ausgebrannte Turm der Nikolaikirche wurde als Mahnmal unverändert stehen gelassen. Die drittgrößte Kirche Deutschlands brannte im Feuersturm 1943 aus und ist heute Mahnmal für die Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung. Vom Turm genießt man einen der schönsten Ausblicke auf die Stadt. Das Dokumentationszentrum befasst sich mit der Zerstörung im 2. Weltkrieg und der Geschichte der Kirche.

Planten un Blomen, mitten in der City gelegen in den Alten Wallanlagen am Dammtor-Bahnhof. Der größte japanische Garten Europas befindet sich hier ebenso ein Botanischer Garten mit Tropenhaus. Im Sommer finden Theatervorführungen und Konzerte statt.
Hamburger Hamburger Rathaus ist das ab 1886 gebaut und zeigt die Verflechtung zwischen Politik und Wirtschaft. Rücken an Rücken mit dem Rathaus liegt die Hamburger Börse am Adolphsplatz.
Reeperbahn, die ca.1 km lange "sündige Meile" des Hamburger Vergnügungs- und Rotlichtviertels im Stadtteil St. Pauli mit vielen Nachtclubs, Bars, Dikotheken und Theatern. Hier befindet sich auch die bekannteste deutsche Polizeiwache, die Davidwache.
Elbstrand befindet sich in Övelgönne, einer alten Lotsen- und Kapitänssiedliung unterhalb der Elbchaussee. Im Sommer sehr beliebt als "Strand" und Grillplatz. Attraktion ist der "Alte Schwede", ein 217 Tonnen schwerer Findling mit einem Umfang von 19,7 m, der 1,8 Milliarden Jahre alt sein soll und in der Eiszeit von Südschweden nach Hamburg gekommen ist.
Tierpark Hagenbeck bietet ein Wegenetz von sieben Kilometer Länge. Im Familienbesitz seit 1907 war er der erste Tierpark der Welt mit gitterlosen Gehegen.
Alter Elbtunnel, wurde 1911 eröffnet und verbindet auf 450 m die Innenstadt bei den St. Pauli-Landungsbrücken mit dem Südeingang von Steinwerder auf der anderen Elbseite. Seit 2003 unter Denkmalschutz wird er noch heute benutzt. Er ist für PKW, Radfahrer und Fußgänger offen.
Museum für Völkerkunde
Auswanderermuseum Ballinstadt, das Highlight am Hafen wurde am Originalstandort aufgebaut.
Schanzenviertel bekannt geworden durch die Rote Flora, ist aus dem häßlichen Altbauviertel zwischenzeitlich das Szeneviertel der Hansestadt entstanden. Ein teilweiser Abriss wurde durch die autonome antibürgerliche Protestbewegung verhindert und es entstand eine beliebtes Wohngebiet bei jungen Erwachsenen und zog Firmen der New Economy an. Zahlreiche Restaurants und Modeboutiquen prägen die Straßen des Viertels.
Heiligengeistfeld ist ein 20 ha großes Veranstaltungsgelände im Stadtteil St. Pauli. Auf ihm findet der Hamburger Dom statt, große Zirkus-Unternehmen schlagen hier ihr Zelt auf und bei großen Events wird der Platz für Public-Viewing genutzt.
Die Köhlbrandbrücke verbindet seit 1974 das Hafengebiet auf der Elbinsel Wilhelmsburg mit der Autobahn 7 auf Höhe Einfahrt zum Elbtunnel. Von ihr hat man besonders bei Nacht einen tollen Blick auf den Hafen und die Stadt.
Hauptbahnhof wurde 1906 eröffnet. In der neuen Wandelhalle befinden sich über siebzig Läden und gastronomische Betriebe mit großzügigen Öffnungszeiten.
Das Museumsdorf Volksdorf ist ein bäuerliches Freilichtmuseum mit alten Häusern der Stormarner Geest. Es zeigt auf anschauliche Weise, wie unsere Vorfahren gelebt und gearbeitet haben.

Finkenwerder, einst eine Hamburger Insel im Elbstrom, besiedelt von Fischern, die keine mehr sind, dem fortschritt geopfert. Geblieben sind die kleinen, reetgedeckten Fachwerkbauten am Finkenwerder Süderdeich. Am alten Finkenwerder Hafen kann man "Scholle Finkenwerder Art" essen, das Original mit Krabben garniert.

Das Jenisch-Haus wurde zwischen 1831 und 1834 im Auftrag des damaligen Bausenators gebaut. Anregungen des Architekten K.F. Schinkel flossen in den kubusartigen Bau mit ein. Umgeben ist das Anwesen von einem 42 Hektar großen Park. Heute wird das Haus als Museum genutzt und der Park ist der Öffentlichkeit zugänglich. Das Ernst-Balach-Haus befindet sich ebenfalls im Jenischpark. Lesen Sie mehr ...
Fischmarkt, ein Muß für jeden Hamburg-Besucher. Auf dem traditionsreichen Markt wird seit 1703 so ziemlich alles gehandelt, was man kaufen kann. Sonntag morgens ab 03:00 Uhr erstrecken sich die Marktstände links und rechts der Fischauktionshalle entlang der Elbe.
Planetarium befindet sich im ehemaligen Wasserturm im Stadtpark. Das "kosmische Schauspielhaus" bietet im Sternensaal verblüffende Blickwinkel auf den Planeten Erde und den Bezug auf das Weltall. Einzigartige Rundum-Sinneserlebnisse versetzen die Zuschauer in Erstaunen.
Friedhof Ohlsdorf
Hamburgs größte Grünanlage ist mit 391 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt. Zahlreiche Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhestätte.
Stadtpark ist ein 149 ha großer öffentlicher Park und eine der grünen Lungen der Stadt. Er wurde 1914 eröffnet und beheimatet eine Vielzahl heimischer und zugewanderter Tier- und Pflanzenarten. Im Sommer ist die große Wiese ein riesiger Picknick-Park. In dem großen "Stadtgarten" befindet sich das Planetarium und eine Open-Air-Bühne.
Außenalster ist 164 ha groß und bis zu 4,5 m tief. Es ist der größere nördliche Teil des Alstersees. Rund um die Außenalster ist der Alsterpark angelegt, dessen westlicher Teil 1953 zur Internationalen Gartenbauausstellung ausgebaut wurde. Bis auf wenige Ausnahmen hat man einen freien Blick auf die Alster. Rund um den See ziehen sich Fuß- und Radwege, die sehr beliebt sind.

Schulauer Fährhaus, hier befindet sich die Schiffsbegrüßungsanlage "Willkomm-Höft". Die Hamburg-Flagge vor dem Schlauer Fährhaus wird zum Gruß "gedippt", also kurz gesenkt. Über die Lautsprecher tönt "Willkommen in Hamburg" in Deutsch und der jeweiligen Landessprache. Fahren die Schiffe Richtung Nordsee, also verlassen sie den Hafen, wird "eine gute Reise und auf baldige Wiederkehr" gewünscht. Dem "Hammonia-Lied", der inoffiziellen Hamburger Hymne, folgt die zur Flagge des Schiffes gehörende Nationalhymne.

Chilehaus wurde 1922 bis 1924 als Kontorhaus im Stil der Backsteingotik erbaut. Der Name wurde vom Bauherrn in Erinnerung an sein erworbenes Vermögen mit Salpeter aus Chile festgelegt.
Karolinenviertel gehört zum Stadtteil St. Pauli und befindet sich zwischen Messe, Schlachthof, Heiligengeistfeld, Fernsehturm und Bunker. Das Zentrum, die Marktstraße, ist eine alternative Einkaufsmeile mit vielen kleinen, besonderen Läden, das seit den sechziger Jahren immer wieder zur Disposition für die Messeerweiterung stand.

Das charaktervolle Viertel St. Georg rund um den Hansaplatz lebt von der Vielfalt seiner kleinen Welten, die alle voller Harmonie mit- und nebeneinander existieren. Auf den ersten Blick ist St. Georg eine sündige Meile mit Drogenszene, Prostitution, Peepshows und Sexshop. Aber kulturelle Institutionen wie das Schauspielhaus, das Museum für Kunst und Gewerbe, die Kunsthalle und das Ohnesorg-Theater gehören ebenso zum Stadtteil wie Renommierte Hotels wie das Atlantic, der renovierungsbedürftige Reichshof und das The George mit seinem britischen Flair.

Theater im Hafen, aktuell mit König der Löwen. Das riesige gelbe Kuppeldach ist ein Blickfang gegenüber den Landungsbrücken. Die Theatergäste werden kostenlos mit einem Shuttle über die Elbe gesetzt.
Das Rieck-Haus, Vierländer Freilichtmuseum vermittelt die Kultur und Lebensweise der Vierländer Bevölkerung. Lesen Sie mehr ...