Hamburg, das ist Elbe und Alster, Hafen und Schiffe, das ist Hafen-City, Elbphilharmonie und Fischmarkt, Jungfernstieg und Elbtunnel, das ist Blankenese und Schanzenviertel, Speicherstadt, Michel und DOM, das ist Musical, Ohnsorg-Theater und Schlagermove, das ist HSV und St. Pauli – und natürlich die Reeperbahn. Mit seinem maritimen Charme ist die Hansestadt eines der attraktivsten Touristenziele und die sonst eher zurückhaltenden Hanseaten können nur schwer verbergen wie stolz sie auf ihre Stadt sind, die für Understatement und Weltoffenheit steht.
Wahrzeichen der Stadt ist der Hamburger Michel. Der Michel, wie die Hauptkirche St. Michaelis im Volksmund heisst, besitzt die größte Turmuhr Deutschlands. Das Ziffernblatt hat einen Durchmesser von acht Meter, der große Zeiger eine Länge von fünf Meter. Im 132 Meter hohen Turm der Barockkirche läuten acht Glocken, ein besonderes Klangerlebnis ist es auf der 82 Meter hohen Aussichtsplattform. Ein eindrucksvoller Ausblick auf Stadt, Hafen und Elbe. Im 52 Meter langen, 44 Meter breiten und 27 Meter hohen Innenraum, dem Kirchenschiff, befinden sich vier Orgeln. Die größte hat 3.652 Pfeifen. Die Konzerte sind begehrte Veranstaltungen im Musikleben der Stadt.
Der im Zweiten Weltkrieg ausgebrannte Turm der Nikolaikirche wurde als Mahnmal unverändert stehen gelassen. Die drittgrößte Kirche Deutschlands brannte im Feuersturm 1943 aus und ist heute Mahnmal für die Opfer von Krieg, Gewalt und Verfolgung. Vom Turm genießt man einen der schönsten Ausblicke auf die Stadt. Das Dokumentationszentrum befasst sich mit der Zerstörung im 2. Weltkrieg und der Geschichte der Kirche.
Finkenwerder, einst eine Hamburger Insel im Elbstrom, besiedelt von Fischern, die keine mehr sind, dem fortschritt geopfert. Geblieben sind die kleinen, reetgedeckten Fachwerkbauten am Finkenwerder Süderdeich. Am alten Finkenwerder Hafen kann man "Scholle Finkenwerder Art" essen, das Original mit Krabben garniert.
Hamburgs größte Grünanlage ist mit 391 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt. Zahlreiche Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhestätte.
Schulauer Fährhaus, hier befindet sich die Schiffsbegrüßungsanlage "Willkomm-Höft". Die Hamburg-Flagge vor dem Schlauer Fährhaus wird zum Gruß "gedippt", also kurz gesenkt. Über die Lautsprecher tönt "Willkommen in Hamburg" in Deutsch und der jeweiligen Landessprache. Fahren die Schiffe Richtung Nordsee, also verlassen sie den Hafen, wird "eine gute Reise und auf baldige Wiederkehr" gewünscht. Dem "Hammonia-Lied", der inoffiziellen Hamburger Hymne, folgt die zur Flagge des Schiffes gehörende Nationalhymne.
Das charaktervolle Viertel St. Georg rund um den Hansaplatz lebt von der Vielfalt seiner kleinen Welten, die alle voller Harmonie mit- und nebeneinander existieren. Auf den ersten Blick ist St. Georg eine sündige Meile mit Drogenszene, Prostitution, Peepshows und Sexshop. Aber kulturelle Institutionen wie das Schauspielhaus, das Museum für Kunst und Gewerbe, die Kunsthalle und das Ohnesorg-Theater gehören ebenso zum Stadtteil wie Renommierte Hotels wie das Atlantic, der renovierungsbedürftige Reichshof und das The George mit seinem britischen Flair.